Hintergrund

Burn-Out-Effekte insbesondere bei Führungskräften nieder. Die in vielen Unternehmen mit Innovationsprozessen einhergehenden Verhältnisse werden so betrachtet zu einem immer drängender werdenden Kristallisationspunkt des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der vor allem psychische Belastungen zu fokussieren hat. Zwar hat ein über Jahrzehnte gewachsenes System des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für „traditionelle" Belastungen einen hohen Standard erreicht und ist ein breites Spektrum an verhaltensorientierten Einzelansätzen entstanden.
Die Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen bleibt jedoch in vielen Unternehmen hinter den Erwartungen zurück, da diese Instrumente kaum aufeinander abgestimmt und nur unzureichend auf spezifische Bedingungen und Zielgruppen bezogen sind. Insbesondere für die Herausforderungen betrieblicher Innovationsprozesse erscheinen die existierenden Maßnahmen nicht ausreichend passfähig.

Sicherung von Ressourcen zur erfolgreichen Gestaltung von Innovationsprozessen

Diese Lücke im Arbeits- und Gesundheitsschutz ist mit neuen Ansätzen anzugehen, die einerseits das durch die Einbindung in betriebliche Entwicklungsprozesse geprägte Arbeits-, Freizeit- und Gesundheitsverhalten (Lebensstil) sowie andererseits die organisatorischen Bedingungen in diesem Bereich adressieren, um Gefährdungspotenziale zu vermeiden, vor allem aber um physische und psychische Ressourcen zur Gestaltung von Innovationsaufgaben zu stärken.

 
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